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Ein territorium zum erhalten




Das Territorium eines Biosphärenreservats gliedert sich in drei Zonen, je nach dem Grad der Schutzbestimmungen
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Una isla dividida en dos regiones
Die Insel teilt sich in zwei Regionen. Die erste, im Norden, ist der herbere Inselteil,
in dem sich Strände mit rötlichem Sand und Landschaften von großer
Schönheit befinden. Die zweite, im Süden gelegene Region, besitzt ein sehr viel
sanfteres Relief und eine Küste mit Steilhängen, Schluchten, die mit Kiefern
bewachsen sind und Buchten mit goldenem Sand. Die höchste Erhebung der Insel ist der
monte Toro mit 357 Metern.
Biosphärenreservats
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Die Übergangszone |
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Die Pufferzone |
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Naturpark |
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Das Territorium eines Biosphärenreservats gliedert sich in drei Zonen, je nach
dem Grad der Schutzbestimmungen:
- Die Kernzone
: es handelt sich um die Zone des Reservats mit dem
höchstmöglichen rechtlichen Schutz, der die Protektion der Biodiversität
in situ auf lange Sicht sicherstellen muss. Die Kernzone des
Biosphärenreservats von Menorca ist der Parque Natural de la Albufera d'Es Grau,
Illa d'en Colom und Cap de Favàritx und deren Einflusszonen.
- Die Dämpf- oder Pufferzone
: Sie besteht aus jenen Gebieten, in denen
nur Aktivitäten ausgeführt werden dürfen, die den Schutz der Kernzone des
Reservats nicht beeinträchtigen. Unter diesen Aktivitäten müssen besonders
die wissenschaftliche Forschung, die Erziehung und die Umwelterziehung sowie touristische
und Freizeit-Aktivitäten genannt werden.
Diese Pufferzone stimmt in Menorca mit den Grenzen der Naturgebiete von besonderem
Interesse (ANEIs), die aus dem Gesetz für Naturräume der Balearen hervorgingen,
überein. Diese Pufferzone umfasst ungefähr 41 % der Inselfläche.
- Die Übergangszone
: Es handelt sich um das Territorium, dass sich
darauf konzentriert die sozial-ökonomische Entwicklung des Reservats zu
unterstützen und umfasst den gesamten verbleibenden Teils des Territoriums.
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Naturgebiete
Parque Natural de s'Albufera d'Es Grau, Illa d'en Colom
und Cap de Favàritx
Dieser Naturpark befindet sich im Gemeindebezirk von Maó. Er besitzt eine
Ausdehnung von 1.947 Hektar, von denen 72 zur Lagune (albufera) gehören, zu denen
die zeitweise überflutete Zone, die unter dem Namen Es Prat bekannt ist,
hinzugerechnet werden muss; verschiedene Wassertümpel, unter denen der von Morella
und der von Sa Torreta herausragen; und die Insel En Colom, die eine Fläche von 60
Hektar aufweist.
Das gesamte Gebiet, das die Lagune albufera de Es Grau umgibt, ist von großem
natürlichen Reichtum, denn in seinen Ländereien konzentrieren sich eine
Vielzahl von Biotopen, sowie einige der wichtigsten prähistorischen
Baudenkmäker, von denen, die auf der Insel erhalten sind.
Bezüglich der Flora des Parks, ist die menorquinische Macchia oder marina
zu nennen, die die am meisten verbreitete Art darstellt. Während in Favàritx
und auf der Insel En Colom die Küstenmacchia vorherrscht, wächst im restlichen
Teil des Parkes die Olivenbaum-Macchia.
In den Gebieten, die der Küste am nächsten liegen, konzentrieren sich die
Spezies, die exklusiv auf Menorca zu finden sind, wie der falsche Kreuzdorn und der
Safran.
In den Feuchtzonen der Lagune (albufera) sind die unter Wasser wachsenden Pflanzen
sehr zahlreich, unter ihnen sind das Schilfrohr und die Binsen herausragend. In den
Wildbächen, deren Wasser in die Lagune fließen, findet man Kolbenschilf und
Ulmen, eine Vegetation die auch zahlreich in den Wassertümpeln anzutreffen ist.
Die Waldgebiete des Parks werden von Kiefernwäldern mit Aleppokiefern,
Tamariskengehölzen und Steineichenwäldern geprägt. An den Stränden
und in den Dünen wächst der Strandhafer, die Meernarzisse und die endemische
Raute, während man sich in den landwirtschaftlich genutzten Gebieten dem Anbau von
Futterpflanzen für das Vieh im Trockenfeldanbau widmet.
Ihrerseits besteht die Fauna des Parks aus Blaumerlen, Wildtauben und Wanderfalken,
alles Vögel, die in der Nähe des Meeres sehr zahlreich vorkommen. Gleichzeitig
findet man in den Feuchtgebieten eine große Zahl von Wasservögeln, die dort zu
überwintern pflegen, wie dies der Fall ist für die Pfeifente, die Tafelente und
den großen Kormoran.
Es gibt auch Arten, die man das ganze Jahr über antreffen kann, wie zum Beispiel
die Stockente, das Blässhuhn und den Zwergtaucher.
In den Wassertümpeln ist es üblich, Kröten und Frösche zu sehen,
während die Fische der Lagune, der Aal, die Gambusia und die gemeine
Meeräsche sind. Schließlich lebt im Waldgebiet des Parks der
Siebenschläfer und die gemeine Turteltaube.
Das Gebiet rund um die Lagune besitzt auch einige interessante archäologische
Reste, die verschiedenen Zeitepochen der menorquinischen Kultur angehören, wozu auch
die Spuren der Talaiotkultur auf dem Landgut von Sa Torreta gehören.
Neben dieser vorgeschichtlichen Siedlung, erhebt sich ein mittelalterlicher
Verteidigungsturm und in der Nähe ein weiterer Turm aus dem 18. Jahrhundert.
Außerdem verläuft innerhalb des Parks ein Teil des Camí de Cavalls
(Pferdeweg), eine alte Route, die die gesamte Insel umrundet und die man benutzen kann,
um die interessantesten Punkte dieses herrlichen Naturgebietes zu durchstreifen.
Nordküste von Ciutadella
Von der Hafenausfahrt des puerto de Ciutadella bis nach cala Morell, erstreckt sich das
Naturgebiet der Nordküste von Ciutadella, in dem der Einfluss des starken
Tramontana-Windes deutlich wird. Sehr typisch für dieses Gebiet ist die Begrenzung
der Ländereien durch Steinmauern, die die verschiedenen Landparzellen (tanques)
trennen.
La Vall
Im Gemeindebezirk von Ciutadella gelegen, ist das Gebiet von La Vall eines der
Gebirgigsten der Insel. Einige der bedeutendsten Naturstrände Menorcas befinden sich
an seiner Küste, wie Es Tancats und Es Bot, so wie der ebenfalls in diesem Gebiet
liegende Schutzhafen von Ses Fontanelles. Der höchste Punkt von La Vall ist Sa
Falconera, mit 205 Metern, zu dessen Füßen die Reste der vorgeschichtlichen
Siedlung von Alfurinet zu finden sind.
Von Ets Alocs nach Fornells
Der Landstrich zwischen Ets Alocs und Fornells ist einer der unberührtesten
der Insel. Er birgt ein Feuchtgebiet, dass die Moorzonen von Tirant und Lluriac umfasst,
die die zweitgrößte Feuchtzone nach dem albufera de Es Grau darstellen.
Cala Barril, cala Pregonda und die Buchten von Binimel·là gehören ebenfalls
zu diesem Gebiet, so wie auch der Naturhafen von Sanitja, der den Inseln Es Porros
gegenüberliegt und in dem sich die vorrömische Siedlung von Sanissera befindet.
Von La Mola zum s'Albufera de Fornells
Vermutlich ist eine der spektakulärsten Gebiete der Insel La Mola, die sich
neben der albufera de Fornells erhebt.
Dieser Name bezeichnet eine Steilküste von mehr als 120 Metern, die zum Meer hin
abfällt. In diesem Steilhang kann man eine der Höhlen mit den
größten Ausmaßen finden: die Höhle von Na Polida. In südliche
Richtung liegen die cala Pudent und der Arenal de s'Olla.
Von großem ökologischen Interesse sind auch die Gebiete von Bellavista,
Sant Isidre Binisarmenya und der Landstrich zwischen Addaia und dem
Albufera, der sich bis La Mola de Maó, auf der Nordseite des Hafens
von Maó, erstreckt.
Diese letztgenannte Steilküste besitzt im Nordteil eine abruptere Orographie, die
flacher wird, je mehr sie sich dem Hafen nähert, wobei sie kleine Buchten bildet,
die sich an der Küste aneinanderreihen.
An der Hafenmündung erhebt sich die Festung von Isabel II, aus dem 19. Jahrhundert,
berühmt aufgrund ihres Militärgefängnisses, das heutzutage nicht mehr
existiert, weshalb die Festung jetzt auf Voranmeldung besichtigt werden kann.
Zwischen der cala Sant Esteve und dem Caló de Rafalet befindet sich
ein Gebiet mit zahlreichen archäologischen Resten und Höhlen, die während
der Eisenzeit aus dem Fels geschachtet wurden, vor allem im Gebiet des Verteidigungsturmes,
der torre de En Penjat.
Von Biniparratx nach Llucalari
Das Gebiet südlich von Alaior umfasst die cala Biniparratx, cala Binidali,
cala En Porter, Calescoves, cala Sant Llorenç und cala Llucalari.
Calescoves, historisches Nationalmonument, ist ein Gebiet mit archölogischen Resten
der Talaiotzeit, die nahe eines der bedeutendsten prähistorischen Siedlungen der
Balearen, der von torre de En Galmes, außerhalb des Schutzgebietes, gefunden wurden.
Son Bou
Der Strand von Son Bou befindet sich am Fuße der barrancos de La Vall
und Es Bec und bildet dort, wo diese Schluchten zusammentreffen ein großes
Moorgebiet und eine Dünenbarriere. Am Strand kann man auch die frühchristliche
Basilika von Son Bou besichtigen, dessen Bau auf das 5. bis 6. Jahrhundert n. Chr.
datiert wurde.
Binigaus
Auf der Strecke zwischen Binigaus und cala Mitjana befinden sich die
Schluchten von Trebalúger, Binigaus y Algendar und Naturbuchten wie cala Excorxada,
cala Fustam und cala de Trebalúger.
In diesem Gebiet sind die archäologischen Reste sehr zahlreich. Darunter ist die
sogenannte cueva de Es Moro (Höhle des Mauren) herausragend.
Südküste von Ciutadella
Im Gebiet der Südküste von Ciutadella befinden sich einige der
bekanntesten Strände Menorcas. So findet man auf dem Küstenabschnitt, der auf
der Westseite der Schlucht von Algendar beginnt und bis nach Son Saura führt, die
Buchten von Macarella, Macarelleta und cala En Turqueta.
Das Gebiet des Camí de Baix liegt nicht weit von Ciutadella entfernt
und zu ihm gehört die cala Degollador, in deren Umgebung sich der Verteidigungsturm
des castillo de Sant Nicolau erhebt.
Santa Àgueda und S'Enclusa
Santa Àgueda-s'Enclusa ist eine Bergkette nördlich von Ferreries,
auf der man die Ruinen der alten arabischen Festung besichtigen kann, die vor langer Zeit
aufgegeben wurde.
El Toro
Der monte Toro ist der höchste Berg Menorcas und auf seiner Spitze befindet
sich ein Heiligtum, von dem man einen großen Teil der Insel überblickt.
Penyes d'Egipte
Das herausragendste der Felslandschaft Penyes d'Egipte sind die beiden
Einsiedeleien von Favàritx und Sant Llorenç de Binixems.
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